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G8 mal mit anderen Augen, Sprachreise durch Ghana Gestaunt habe ich nicht schlecht, als man mir das das Halbjahres-Zeugnis in die Hand drückte. Eine 5-6 in Englisch? Dieser gemeine Herr Hermstein, muss er mir das ausgerechnet im letzten Jahr vor dem Schulabschluss noch reinwürgen? Es ist nicht so, dass ich ein Ass in Englisch wäre, bei weitem nicht. Ich gehöre auch zu den Leuten, die bei englischen Liedern gerne laut mitsingen - aber den Text, den sie hören, ungeachtet, ob er nun Sinn macht oder ob es diese Wörter überhaupt gibt. "I came froma nunda mamba", sag' ich da bloß (Anm. Men at Work - A Land from Down Under). Schlimm genug, dass durch ein einziges Fach meine Versetzung gefährdet war, hinzu kam auch noch, dass Herr Hermstein heimlich hinter meinem Rücken einen Termin für ein Gespräch mit meiner Mutter ausgemacht hat. Die beiden heckten einen fiesen Plan aus, um mir doch noch die englische Sprache näher zu bringen: eine Bildungsreise nach Ghana. Ghana, warum ausgerechnet Ghana? Aber würde ich einen Monat dort bleiben, hat man mir gesagt, würde sich mein Englisch sicherlich verbessern und ich bekäme die einmalige Chance, eine Wiederholungsarbeit zu schreiben und die schlechte Note doch noch wett zu machen. Anderthalb Wochen nach Zeugnisausgabe saß ich auch schon im Flieger. Dort traf ich auch zwei Mädels, die ebenfalls eine Sprachreise machten - allerdings freiwillig. In den ersten paar Tagen fühlte ich mich wie in einer Reisesendung: wunderschöne, endlose Strände, extrem gutes Wetter und natürlich Accra, die riesige Hauptstadt Ghanas. Viel Englisch habe ich da noch nicht gesprochen, schließlich wohnte ich vorerst in einer Jugendherberge, in der viele Bildungsreisende aus Deutschland untergebracht waren, die Sprachen lernen wollten. Wenn Sie sich weiterbilden möchten zum Thema Non Profit Organisationen finden Sie hier zum Thema Fernstudium Betriebswirt Non Profit, oder allgemeine Infos zur sprachlichen Weiterbildung unter Englisch Weiterbildung allerdings sind die Preise für die Kurse in der Regel nicht seht günstig. Die Reisegesellschaft hatte aber an alles gedacht, und so wurde ich nach vier Tagen bei einer Familie untergebracht. Die keinen Brocken Deutsch sprach. Und deren Mitglieder einen starken Akzent hatten, den ich noch nie gehört habe, schon gar nicht in der Schule. Anfangs war es mir peinlich, dreimal nachzufragen, wenn ich etwas nicht verstand, aber da man mir immerzu freundlich zulächelte, mich zum Reden ermutigte und die Leute auch gerne sehr langsam sprachen, wurde ich immer sicherer. Nach einer Woche in der Familie lernte auch, dass es nicht immer wichtig ist, die korrekte Grammatik zu verwenden. Schließlich achteten sie auch nicht darauf. Die Ausflüge in die atemberaubenden Landschaften - ich war sogar im tropischen Regenwald! - waren mir gar nicht so wichtig wie der Aufenthalt in der Familie. Zu erzählen und zu fragen war viel wichtiger. Der Vater der Familie gehörte auch einer in Ghana weit verbreiteten Naturreligion an. Leider nicht dem Voodoo-Kult, das hätte ich noch einen Tick interessanter gefunden, aber es war auch so schon sehr unterhaltsam, ihn auszufragen - und er gab auch immer gerne und langsam sprechend Auskunft. Tja, und
als meine Zeit gekommen war, heimzufahren, gab es eine schmerzliche
Trennung, einen kurzen Rückflug, an dem ich die meiste Zeit geschlafen
hatte
und zuhause erst einmal eine Bratwurst! Auch wenn ich letzten
Endes im Zeugnis "nur" eine 3+ stehen hatte, Spaß hat
diese Bildungsreise nach Ghana auf jeden Fall gemacht und ich kann Sprachreisen
auch ausnahmslos jedem empfehlen, auch jemandem, der schon fit seiner
Fremdsprache ist. Wer Lust hat Afrika kennenzu lernen und zu helfen
kann z.B. hier spenden Care Ihre Spende kommt an.
Hier stehen bald noch weitere Reiseberichte zu diesem Thema. Vielen Dank für Ihr Besuch.
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